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Ein einfaches Wohnhaus in Prenzlauer Berg in Berlin. Die Grande Dame der Ost-Mode öffnet die Tür. Dorothea Melis trägt einen schlichten Pullover und Jeans und einen akkuraten Cleopatra-Haarschnitt. Eine unauffällige Lässigkeit, die verständlich macht, warum die einflussreichste Moderedakteurin der DDR selbst modisches Vorbild für Millionen ostdeutsche Frauen war.

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Etwas verstohlen bittet die mittlerweile 69-Jährige zum Gespräch ins Arbeitszimmer ihres Mannes – des Fotografen Roger Melis. Eigentlich mag er das nicht so gern, erzählt sie beim grünen Tee, aber in ihrem Zimmer sei es heute einfach zu unordentlich.

WELT ONLINE: Sie haben als führende Moderedakteurin der “Sibylle”, der einzigen Modezeitschrift in der DDR, lange den Geschmack der ostdeutschen Frauen geprägt. Erkennen Sie heute noch an der Kleidung, wer aus dem Osten kommt und wer aus dem Westen?

Dorothea Melis: Nein, wenn ich heute am Ku’damm eine wirklich elegante Frau sehe, dann ist sie garantiert eine Kosmetikverkäuferin aus dem KaDeWe. Sonst gibt es in Berlin keine große Bekleidungskultur, die Berlinerin ist nicht elegant. Da unterscheiden sich Ost und West heute überhaupt nicht mehr.

WELT ONLINE: Wollen Sie damit sagen, dass es im Osten früher eleganter zuging?

Melis: Nein, ganz im Gegenteil. Aber auffällig ist schon, dass kurz nach der Wende die Frauen auf einmal so geschmacklos gekleidet waren. Der Westen war offen, nun konnten sie bei Woolworth am Wühltisch das kaufen, was sie die ganze Zeit vermisst haben. Da liefen 60-Jährige mit Glitzer-Leggings rum. Ich dachte damals: Mein Gott, wo ist euer Anstand geblieben?

WELT ONLINE: Wurde die DDR etwa modisch völlig unterschätzt? Graue Kittelschürze, Hemden aus knisternden Synthetikstoffen – alles nur ein Vorurteil?

Melis: Kittelschürzen haben die Frauen im Westen doch genauso getragen! Es kann mir keiner erzählen, dass die Arbeiterinnen im Wedding oder im Ruhrgebiet in Armani oder Kenzo rumgelaufen sind.

WELT ONLINE: Immerhin gab es diese Marken im Westen wenigstens theoretisch zu kaufen …

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Melis: Die DDR war ganz klar eine Mangelwirtschaft, und davon war auch die Bekleidungsindustrie betroffen. Es gab wenig, und vor allem kaum Qualität zu kaufen. Aber aus dieser Not heraus wurde selbst genäht. Da sind ganz zauberhafte Sachen entstanden.

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WELT ONLINE: Woher kamen denn die Stoffe?

Melis: Ein schönes Beispiel sind die 80er-Jahre, da gab es in der DDR kaum noch Bettlaken aus Baumwolle oder gutem Leinen. Denn daraus wurden Röcke, Hemden und Blazer gemacht. Damals waren – von den Hippies inspiriert – fließende Folklorehemden angesagt. Die Stoffe wurden dann selbst gefärbt, gebatikt, bestickt und paspeliert. In der DDR hatte sich eine ganze Mode-Subkultur entwickelt, die auf Märkten verkauft wurde.

WELT ONLINE: Hat das Experimentierfreudige der ostdeutschen Frauen in Sachen Mode denn überlebt?

Melis: Nein, das war mit einem Mal vorbei. Die Schneiderinnen hatten nichts mehr zu tun, die privaten Modesalons mussten schließen.

WELT ONLINE: Heute ist Mode aus Berlin ja wieder international im Gespräch. Finden sich unter den jetzigen Designern wieder einige Namen von damals?

Melis: Beachtlich viele Designer von damals unterrichten heute als Dozenten oder Professoren an Mode- und Kunsthochschulen. Aber als Modegestalter hatte man in der DDR keinen Namen. Man war Mitglied des Kollektivs, also anonym.

WELT ONLINE: Verfolgen Sie die neuesten Modetrends heute noch?

Melis: Ganz ehrlich? Mittlerweile hängt mir Mode zum Halse raus. Dieses eitle Getue und dieser Modelkult, der heute der Mode anhängt, hat mich schon immer angewidert. Als ich nach dreißig Jahren in der Modebranche arbeitslos wurde, dachte ich: Wenigstens musst du jetzt nicht mehr Mode machen. Das war schön.

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WELT ONLINE: Doch zurück zu Ihren Anfängen: Wie kamen Sie zur “Sibylle”? In der DDR war Moderedakteurin ja sicherlich kein typischer Beruf.

Melis: Die “Sibylle” gab es seit 1956, gegründet wurde sie als Zeitung für Mode und Kultur. Sie orientierte sich am Modestil der Vorkriegszeit – da gab es die elegante Lady oder die biedere Hausfrau. Für meine Diplomarbeit im Fach Modegestaltung habe ich die “Sibylle” dann 1961 analysiert und komplett verrissen. Natürlich erfuhr auch die Chefredakteurin davon und lud mich ein. Sie sagte: “Wenn Sie alles so genau wissen, dann fangen Sie hier mal an.”

WELT ONLINE: Und Sie haben es offensichtlich besser gemacht.

Melis: Von der redaktionellen Arbeit hatte ich keine Ahnung, aber man ließ mich machen. Mein Ideal war in den 60er-Jahren die “twen” mit ihrem verrückten Layout und den ungestellten Fotos. Als die Mannequins bei meiner ersten Modeproduktion vor dem Pergamonaltar so gekünstelt posierten, habe ich den Fotografen überzeugt, sie einfach ganz natürlich auf die Stufen zu setzen. Da war der Anfang gemacht …

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WELT ONLINE: … der von den Leserinnen begeistert aufgenommen wurde. Obwohl die “Sibylle” nur eine Auflage von 200 000 Stück hatte, ging sie jedes Mal durch Millionen Hände.

Melis: Vor allem die “Sibylle”-Schnittmuster waren heiß begehrt. Da haben wir wirklich Trends entworfen, oft wurden die Stücke bis zu einer Million Mal nachgeschneidert. Ich selbst habe die Mustermodelle auch getragen und war immer toll angezogen.

WELT ONLINE: Haben modisch gekleidete Frauen in der DDR Ärger bekommen?

Melis: Niemand sollte in der sozialistischen Gesellschaft herausgehoben sein. Ich hatte mal einen wunderbaren knöchellangen, weißen Mantel, davon fühlten sich die Leute provoziert. Diese Maxi-Mode durfte dann auch nicht mehr in der “Sibylle” propagiert werden, weil das Ministerium für Handel und Versorgung über den hohen Stoffverbrauch besorgt war.

WELT ONLINE: Welche Vorgaben gab es noch?

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Melis: Anfang der 60er-Jahre war in der DDR einfach alles, was mit Amerika zu tun hatte, verdächtig. Als ich einmal in der Redaktion echte Jeans trug, verbot es meine Chefin. Daneben gab es aber auch die moralische Zensur. Für ein Foto hatten wir einmal ein Model im karierten Kleidchen auf ein altes bemaltes Karussellpferd gesetzt. Daraufhin musste die Chefredakteurin vor die Frauenkommission des Zentralkomitees. Fast hätte sie ihren Posten verloren. Es gab ein Riesentheater, weil “unsere Frauen” degradiert würden.

WELT ONLINE: Warum haben Sie bei der “Sibylle” aufgehört?

Melis: Nachdem ich das fast zehn Jahre gemacht habe, hatte ich die vielen Vorgaben satt. Nicht von der Partei und der Regierung, sondern von der späteren Chefredakteurin. Als ich ihr einmal begeistert ein Foto mit der Rückenansicht zweier Mannequins zeigte, schrie sie: “Um Gottes willen, unsere Frauen haben doch ein Gesicht.” Da habe ich gedacht, jetzt ist Schluss.

WELT ONLINE: 1970 sind Sie zur neu gegründeten DDR-Luxusmarke Exquisit gewechselt. Wie passte Luxus mit der sozialistischen Ideologie zusammen?

Melis: Ganz einfach, die Leute hatten Geld, konnten es aber nicht ausgeben, weil es wenig zu kaufen gab. Da haben sich Partei und Regierung eine Möglichkeit ausgedacht, wie sie das rumliegende Geld abschöpfen können. So gründeten sie das Modeunternehmen Exquisit. Dort wurden die besten Designer des Landes beschäftigt. Für Exquisit wurden die Stoffe und Accessoires größtenteils importiert. Alles, was schön, teuer und edel war, wurde aus der Bekleidungsindustrie abgezogen und kam zu Exquisit.

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WELT ONLINE: Und wer konnte die Sachen kaufen?

Melis: Noch heute hört man häufig: “Das konnte sich doch niemand leisten.” Das ist nicht wahr. Klar, wenn man nur 600 Mark im Monat verdient hat, konnte man sich nicht jeden Monat einen Blazer für 500 Mark kaufen. Aber man hat sich immer mal wieder ein Stück gegönnt. Die meisten Jugendlichen wollten zur Jugendweihe unbedingt etwas von Exquisit tragen. Sonst hätten sich die 400 Geschäfte ja gar nicht halten können. Und woher sollen sonst die drei Milliarden Mark Umsatz im Jahr gekommen sein? Wirklich reiche Leute gab es ja nicht.

WELT ONLINE: Gibt es heute bei den Ostdeutschen, die es sich leisten können, einen Nachholbedarf in Sachen Luxus – ähnlich wie etwa bei den neureichen Russen?

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Melis: Nein, die Russen sind extrovertiert, die Deutschen dagegen eher solide. Hier manifestiert sich der Luxus weniger in der Mode als am Auto. Den Leuten im ehemaligen Osten ist es wichtig, einen neuen BMW, Mercedes oder zumindest einen tollen VW zu haben. Bei der Kleidung kaufen sie eher die gängige Konfektion. Die Ostdeutschen sind im Grunde konformistischer geworden als jemals zuvor.

Das Gespräche führte Tina Hüttl

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